Die Stadt Stralsund

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Die Stadt Stralsund, sie wird auch als „Tor nach Rügen“ bezeichnet, ist nach der Meeresenge benannt, an welcher sie liegt - dem Strelasund.
Stralsund, heute eine Kreisfreie Stadt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gehörte zur Hanse und bezeichnet sich daher auch heute gerne als Hansestadt. Die Stadt hat, wegen Ihrer geographisch sehr interessanten Lage, eine bewegte Geschichte hinter sich und schreibt diese auf beeindruckende Art und Weise fort. So schafften es die Stadt und seine Bürger, vom Klischee der hässlichen DDR-Plattenbausiedlung sogar zum Titel einer UNESCO Welterbestadt. Denn sie setzten den Denkmalschutz mit den städtebaulichen Förderungsmöglichkeiten nach der Wende sehr gut um.
Die fast 58.000 Einwohner leben auf 39 km² Stadtfläche und erwirtschaften ihren Lebensunterhalt zumeist durch den vorherrschenden Tourismus. So besuchen jedes Jahr mehrere hunderttausend Touristen Stralsund und die Sehenswürdigkeiten im Umland dieses einen von vier Oberzentren in Mecklenburg-Vorpommern.
Kurz nach der Wende wurde Stralsund dazu auch für Studenten interessant, denn 1991 wurde in staatlicher Trägerstadt die Fachhochschule Stralsund gegründet, die mehr als zweitausend Studenten zählt und sich besonders in der Forschung um neue Energien hervortut.
Übrigens, dass Stralsund und besonders seine bekannteste Erfindung schon in aller Munde waren, auch wenn die Stadt nicht jedem ein Begriff sein muss, liegt daran, dass der Stralsunder Fischhändler Karl Wiechmann, mit der Erlaubnis des Altmärkers, seine Spezialität nach dem berühmten Reichskanzler benennen durfte.